Erstmals nach der Corona-Pause fand dieses Schuljahr wieder der 8er Rat statt. Alle Achtklässler der Karl-Friedrich-Schule, der Fritz-Boehle-Schule, der Markgrafenschule und des Goethe-Gymnasiums bekamen dieses Schuljahr die Chance, ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Der 8er-Rat basiert auf einem Gesetz in Baden-Württemberg, das vorschreibt, junge Menschen an Entscheidungen zu beteiligen, die sie betreffen. Die Schülerinnen und Schüler konnten in Gruppen Ideen entwickeln, um das Leben in der Stadt Emmendingen aus ihrer Sicht zu verbessern. Ein Budget von 20 000 Euro wurde ihnen für die Umsetzung der von ihnen angeregten Maßnahmen bereitgestellt. Das erste Treffen fand im Sitzungssaal des Rathauses mit Oberbürgermeister Stefan Schlatterer statt, danach ging es für die Gruppen an die Themenfindung. Anschließend fanden an weiteren Tagen Workshops statt, bevor es zur Konkretisierung der Projektideen durch Unterstützung von Experten wie Stadträten und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung kam. Die Teilnahme am 8er-Rat ermöglichte eine praxisnahe, realistische und damit tiefgehende Umsetzung des Lehrplans, wobei die Achtklässler eine hohe Selbstwirksamkeit erlebten, indem sie die Projektergebnisse in den Gemeinderat im Kultur- und Sozialausschuss einbrachten, ihre Präsentationen den Stadträten vorstellten und zu guter Letzt einen Beitrag zur positiven Weiterentwicklung der Stadt Emmendingen leisteten. Der Zeitungsartikel zur 8er-Rat-Sitzung ist unter folgendem Link zu finden: Artikel Badische Zeitung