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Aktuelles 2018-11-12T08:31:28+00:00

Aktuelles

Oktober 2018

Frederick-Tag: Lesungen in der Schule

Am Mittwoch, 24. Oktober fanden in der Aula der Karl-Friedrich-Schule zwei Lesungen statt.
Frau Almut Schmidt zog mit ihrer Geschichte ‚Als ich ein Kaninchen war‘ die Klassen 1-4 in ihren Bann. Ein kindgerechter Wechsel zwischen Vorlesen und Gespräch bewirkte einen intensiven und aktiven Austausch zwischen den Kindern und der Autorin. Der Junge, der sich in ein Kaninchen verwandeln kann, löste bei vielen Kindern in der Nachbereitung eine blühende Verwandlungsphantasie aus.
Ähnlich erging es den Klassen 5 und 6. Die turbulente Fantasiegeschichte um einen verrückten Professor und eine Putzfrau, die zaubern kann, sprach viele Kinder an. „Das Ding der Unmöglichkeit“ – so der Titel des Buches – ermunterte die Schüler im Austausch mit Frau Schmidt, vielfältige Fragen, sowohl zum Hintergrund der Geschichte, als auch zur Herstellung von Büchern generell, zu stellen. Die teilnehmenden Schüler erlebten einen fröhlichen und intensiven Vormittag!

Wir feiern 10 Jahre Schulgarten und Erntedankfest

Am 1. Oktober fand eine kleine Feier in der Aula der Karl-Friedrich-Schule statt. Sie wurde musikalisch umrahmt von den Schülern der Grundstufe. Alle Klassen trugen einen Teil dazu bei. Gedichte wurden vorgetragen und ein „Legebild“ aus Getreide, Obst- und Gemüsegaben entstand auf dem Aulaboden.

Wofür sind wir dankbar – auch diese Frage wurde besprochen.
Pfarrer Wettach erklärte den Schülern das Entstehen des Erntedanksonntags: Der 29. September ist der Tag des Erzengels Michael. Die Knechte und Mägde haben an diesem Tag den Lohn für ihre Arbeit bekommen. Am Sonntag danach wurde dann das Erntedankfest gefeiert.

Ein besonderer Dank wurde dem Ehepaar Grafetstätter ausgesprochen. Durch ihren unermüdlichen Einsatz – auch in den Ferien und an den Wochenenden – und ihre Suche nach Unterstützern, konnte der Schulgarten in der bestehenden Form entstehen und erhalten werden. Frau Grafetstätter (ehemalige Kollegin der KFS) erzählte in anschaulichen Worten und tollen Fotos über die Entwicklung des Schulgartens. Zum Schluss verteilte die Klasse 6 noch Nusskuchen an alle Schüler, hergestellt mit Nüssen aus dem Schulgarten. Insgesamt war es eine schöne, stimmungsvolle Feier!

Juli 2018

Schullandheim der Klasse 5/6 im Juli 2018 in Friedrichshafen am Bodensee

Mit dem Flixbus ging’s am Dienstagmorgen los. Wir alle waren aufgeregt … Nach  etwas mehr als 2 Stunden waren wir in Friedrichshafen    – boah, der See sah toll aus, obwohl die Sonne nicht zu sehen war. Wir wohnten im Naturfreundehaus. Das war gar nicht weit weg vom See. Nachdem wir die Zimmer bezogen und die Betten gerichtet hatten, gingen wir auf Erkundung. War das schön! Wir suchten am Seeufer nach Schnecken, Muscheln, Hölzern, Steinen …Nach einem wunderbaren Abendessen spielten wir noch rund um das Haus – ein schöner erster Tag.
Am Mittwoch schien die Sonne. Baden im See war der Plan. Aufgeregt machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof – am See entlang. Unterwegs spielten wir an einem Brunnen, wir konnten eine Schwanenfamilie beobachten und wir lernten, wie man sich orientieren kann – mit Plan und Schildern…. Dann waren wir im Strandbad. Zum ersten Mal badeten wir in einem See. Zuerst waren wir sehr vorsichtig – aber als wir gemerkt hatten, dass es gar nicht so tief war, fühlten wir uns richtig wohl. Wir sprangen von einer Insel, tauchten, drehten Purzelbäume unter Wasser – wir fühlten uns wie kleine Fische! Sogar einen Zeppelin haben wir gesehen – mit der Aufschrift „Europapark“ – wir haben ihm gewunken. Leider wurde es nach zwei Stunden dunkler und man hörte es donnern. Der See veränderte seine Farbe – das sah toll aus: dunkelblau, türkis, mehr grau… Wir zogen uns an und machten uns auf den Heimweg.
Abends zogen wir nochmals an den See. Da hat es uns soo gut gefallen. Wir spielten mit Holz und mit Steinen. Wir haben eine Schwanenmutter beobachtet, wie sie ihr Gelege (so nennt man die Eier, die sie gelegt hat) gedreht hat und sich wieder darauf gesetzt hat. In Friedrichshafen stiegen wir auf einen Turm – so eine tolle Aussicht!! Leider ging es einer von uns nicht so gut: zur Sicherheit fuhr unsere Lehrerin mit ihr ins Krankenhaus. Es war gottseidank alles in Ordnung – aber sie kamen erst um Mitternacht wieder zurück. Für die anderen gab es noch ein Eis. Wir konnten später gar keine Ruhe finden, weil wir nicht wussten, wie es den anderen ging. Es war zwar wieder ein schöner Tag, aber die Geschichte mit dem Krankenhaus war schwer für uns!
Am Donnerstag fuhren wir zum Affenberg. Wir alle waren müde, weil wir nicht so viel schlafen konnten. Dort war es dann aber richtig lustig und wir waren schnell wach! Erst schauten wir der Storchenfütterung zu: Störche fressen tote, männliche Küken – haben wir gelernt. Dann fütterten wir Enten und zum Schluss kamen dann die Affen. Wir hatten am Anfang schon ein wenig Angst vor den Berberaffen. Aber wenn man sich an die Anweisungen hält, passiert nichts. Die Affen sprangen von Ast zu Ast, sie griffen aus der flachen Hand Popcorn (etwas anderes darf man nicht füttern), sie spielten und kämpften miteinander… die kleinsten Äffchen saßen auf dem Rücken der Mutter oder des Vaters – das war richtig süß!
Am Freitag ging es dann schon wieder nach Hause. Wir packten die Koffer, räumten die Zimmer auf und machten uns auf den Weg. Es waren schöne Tage – und wir alle haben uns prima verstanden!

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